Blockaden lösen macht aktiv!

Gelöste Blockaden

sind die besten Blockaden
  • Was sind Blockaden?
  • Was hat der Chef davon?
  • Das Setting
  • Auf geht’s mit dem Happy Talents Steckenpferd

Vielleicht kennt ihr das, ihr setzt Maßnahmen, um die Aktivität der Mitarbeiter zu fördern, damit sich auch ruhigere Talente mehr einbringen und dann melden sich wieder meistens „nur“ die gleichen Mitarbeiter zu Wort. Du spürst richtig, dass viele etwas zu sagen hätten, oder Ideen einzubringen hätten, sich aber aus irgendeinem Grund zurückhalten.

Darum geht es in diesem Podcast: auf diese Blockaden aufmerksam machen und was Happy Talents in Unternehmen tun kann, um Blockaden bei Mitarbeitern zu lösen, so dass sie sich wirklich mit Herz und Seele einbringen können.

Was also sind eigentlich Blockaden?

A: Blockaden ist ein Überbegriff. Blockaden können sich aus vielen Kleinigkeiten zusammensetzen – aus Ängsten, aus Zweifeln, aus alten Glaubenssätzen.

Beispiele für Blockaden:

Ich komme einfach nicht in die Gänge.
Beruflich habe ich nicht den Schwung, den ich gerne hätte.
Bei Beförderungen werde ich immer wieder übergangen.
Ich traue mich nicht, meine Bedürfnisse zu äußern.
Ich decke Missstände nicht auf.
Ich traue mich nicht, um Gehaltserhöhung/Urlaub/Pause zu bitten.
Ich bin immer wieder ein Mobbingopfer.
Ich fürchte mich vor dem Vorgesetzten.
Ich empfinde mich als weniger wichtig, als den Chef – Selbstwert – ich bin weniger wert.
Ich bin ständig müde.
Ich verkaufe meine Leistungen immer (wieder) unter Wert.
Ich habe Schuldgefühle, weil ich (zu) erfolgreich bin.

Bei Happy Talents geht es uns darum, dass Blockaden lösen aktiv macht.

Wenn ich mich also nicht aktiv einbringe: Ich hätte eigentlich etwas zu sagen und würde mich eigentlich gerne einbringen und engagieren, aber jedesmal wenn ich gefragt werde, sage ich wieder nichts und gebe wieder keine Antwort und halte mit meinen Ideen wieder hinterm Berg und danach stehe ich wieder da und überlege, warum. „Warum habe ich mich jetzt wieder nicht eingebracht/getraut/geäußert?“

Da geht es um unbewusste Themen, die uns zurückhalten, die uns nicht in die Aktivität lassen, in die wir eigentlich gerne möchten. Es kann auch sein, dass ich mich nicht traue, meine Bedürfnisse zu äußern. Da kommt dieses Mitarbeitergespräch auf mich zu und ich nehme mir vor: „Heute sage ich, dass ich das und das bräuchte, ganz dringend.“ Und dann ist das Gespräch vorbei und dann habe ich es wieder nicht gesagt.

Blockaden sind Themen, die immer wieder kommen, die mich immer wieder blockieren und die ich nicht festmachen kann. Das können auch scheinbar ganz banale Dinge sein, zB dass ich mich ständig müde fühle. Themen, die nicht greifbar sind. Ich kann nicht sagen, wo es her kommt. Es hält mich zurück in der Entfaltung, es hält mich davon ab, dass ich mein Potential und meine Fähigkeiten voll leben kann.

Ist Ursachenforschung nötig?

B: Das heißt, man kann das gar nicht herausfinden, wo die Blockaden herkommen?

A: Doch, es gibt ganz viele Methoden, mit denen man das herausfinden kann. Die gängigsten sind psychotherapeutische oder psychoanalytische Ansätze. Aus meiner Arbeit heraus würde ich sagen, dass es aber gar nicht notwendig ist, aktiv nach Ursachen zu forschen. Bzw. ergeben sich die Ursachen oft im Prozess.

Ich fange in meiner Inner Dialogue-Arbeit mit dem Auslöser an. Das könnte zB sein: „Jedesmal wenn mich der Chef anspricht, werde ich nervös und fange zu stottern an. Normal stottere ich nicht, aber da fühl ich mich blockiert und kann nicht einmal mehr ordentlich reden.“

Ich würde mit dieser Situation einsteigen und schauen, was das mit dem Klienten macht. Wie fühlt sich das im Körper an, welche Glaubenssätze stecken dahinter, hat es etwas mit dem Selbstwert zu tun oder mit der Arbeitssituation?

Im Prozess ergibt dann eines das andere und es kann sein, dass man im Prozess wirklich auf die auslösende Ursache stößt. Das ist aber wirklich oft gar nicht notwendig, weil man den Auslöser, der das Programm ins Laufen bringt, während des Prozesses löst und damit auch die Blockade gelöst ist.

Somit kann der Klient das nächste Mal, wenn ihn der Chef anspricht, ganz anders reagieren, weil er von innen heraus eine ganz andere Einstellung hat, weil diese Blockade nicht mehr ist. Er kann ganz anders mit der Situation umgehen, weil sich innerlich etwas verändert hat.

Und was hat der Chef davon?

B: Was bringt das dem Chef oder dem Unternehmen?

A: Also in dieser Situation bringt es dem Chef, dass er klare Antworten kriegt, dass er mit einem selbstbewussten Mitarbeiter spricht, der sich artikulieren kann, der seine Ideen einbringt, der weiß, was er kann und auch, was er leisten kann. Der sich hinstellt und sagt, wenn ihm etwas weniger gut gefällt, und der vielleicht sogar schon eine Lösung parat hat.

Die Möglichkeit vom Question Thinking, aus dem Kritikermodus viel schneller in den Lernmodus umzuschalten und zu schauen, was es für Möglichkeiten gibt, was es zu besprechen gibt, wird greifbarer.

Mitarbeiter, die nicht blockiert sind, können sich viel leichter und freier engagieren. Menschen ohne Blockaden fühlen sich viel motivierter, kommen leichter in die Aktivität und haben dadurch auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten ganz anders zu leben, weil sie sich ganz anders einbringen und entfalten können.

B: Ich habe da ein Praxisbeispiel:

In unserem wöchentlichen Teammeeting hatten wir eine Person, die sich wochenlang zurückgehalten hat. Irgendwann im Laufe der Zeit muss sich da eine Blockade gelöst haben und sie hatte dann die Idee eingebracht, die wir zum Start und zum Launch unseres Projekts verwendet haben.

Worauf ich hinaus will: in Talenten liegen viele unergründete Schätze. Und oft ist es sehr wichtig, dass auch die ruhigen Talente das Gefühl haben, sie dürfen, sie können.

Das Setting

Ich kenne ja das Trainings-Setting, aber kannst du unseren HörerInnen erklären, wie das Setting eines Happy Coaching-Prozesses aussehen würde?

A: Die Offenheit und Freiwilligkeit sind das Wichtigste. So etwas kann man niemandem aufzwingen, das muss jedes Talent und jeder Mensch selbst wollen, in so ein Training zu gehen. Es findet in einem 1:1 Setting in einem ganz diskreten Rahmen statt, unter Wahrung der Schweigepflicht. Um da auch das Vertrauen zu schaffen, dass Talente sich wirklich öffnen können. Es geht um tiefe, unbewusste, sehr persönliche Themen, da können große Durchbrüche erreicht werden. Das will man natürlich nicht vor Publikum machen.

Ich vergleiche das gerne mit Putzen oder Staubwischen: diese ganzen Fähigkeiten, Neugierde, was man lernen will, liegt unter einer Staubschicht, unter den Blockaden verborgen. Und wenn man diese Staubschicht, diese Blockaden wegwischt, kommt erst wieder zum Vorschein, was da eigentlich an strahlendem Glanz darunterliegt. Und das braucht Zeit im Sinne von 1:1 Zeit, Raum und Vertrauen – es ist wichtig, das auch zur Verfügung zu stellen.

B: Musst du da vor Ort sein?

A: Nein, praktischerweise funktioniert es auch über Zoom oder sogar telefonisch. Man muss sich nicht sehen. Es geht da ganz viel ums Hineinspüren und ums Wahrnehmen, was auch ohne persönlichen Kontakt sehr gut funktioniert.

Für die Menschen, mit denen ich arbeite, ist das oft sogar sehr angenehm, weil sie so noch einmal geschützter sind. Sie können in ihrem eigenen Raum, in ihrem eigenen zu Hause oder Büro sein und sich da ganz für sich wohl und sicher fühlen. Man muss das auch nicht im Unternehmen direkt machen oder irgendwo hinfahren. Das ist wirklich telefonisch oder online umsetzbar.

B: Inwiefern spiegelt die Happy Transformation unsere Vision für Happy Talents wider?

A: Unsere Vision ist, dass Talente sich glücklich entfalten können. Da gehört für mich, auch aus eigener Erfahrung, ganz klar dazu, dass man sich mit den eigenen Themen beschäftigt und für sich selbst auch wieder mehr Klarheit, innere Freiheit und Freude erlangt, um sich folgerichtig dann natürlich auch glücklicher entfalten zu können.

Da haben wir mit unserer Methode einen Ansatz jenseits von klassischer Unternehmensberatung ins Leben gerufen, weil wir durch die Trainings mit deinen wir die Menschen im Unternehmen auch einzeln abholen, wirklich vom einzelnen ausgehend arbeiten – aber immer für’s große Ganze. Die drüberstehende Mission ist es, Unternehmen zu stärken indem wir vom Einzelnen ausgehen.

Das finde ich einen ganz spannenden Ansatz und eine große Chance für Transformation in Unternehmen.

B: Das ist auch das Steckenpferd von Happy Talents: die Werte und Strategien von Unternehmen sind so unterschiedlich wie die Talente selbst. Um diese Individualität zu gewährleisten, haben wir die verschiedensten Maßnahmenmöglichkeiten. Wir schauen, dass wir ein Spektrum anbieten, das wirklich zu den Werten und Unternehmen passt und auch zu den Talenten.

A: Mit den Möglichkeiten, ganz individuelle Maßnahmen zu setzen und sowohl auf die Talente als auch auf die Unternehmen individuell einzugehen, beschäftigen sich auch die Podcast-Folgen rund um den wöchentlichen Kompass!

Mache jetzt den Culture-Strategy Check und lass uns zusammen relevante Talente erreichen!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Shares
Share This
Scroll to Top