Happy Transformation

Von passiv zu aktiv

Passives Engagement braucht auch Energie
  • Passives Engagement
  • Kein Kind wird passiv geboren
  • Happy Transformation
  • Happy Mission

​B: Heute sprechen wir über die Happy Transformation.

Ich habe unlängst mit Christian von der Firma Netigate gesprochen. Er hat mir eine Präsentation gezeigt. Die Slide über die Verteilung von engagierten und nicht engagierten Mitarbeitern war dabei besonders interessant. Es gibt proaktive Mitarbeiter, die für das Unternehmen sind und es gibt sogar proaktive Mitarbeiter, die gegen das Unternehmen arbeiten und dann gibt es einen riesengroßen passiven Teil. Diese Gallup-Studie spricht von einem Anteil von fast 70% nicht engagierter Mitarbeiter. Mir kommt diese Zahl sehr hoch vor. Andrea, was meinst du dazu?

Passives Engagement

A: Nicht engagiert – ich fand den Ausdruck passsives Engagement sehr spannend, aber ich kenne das ehrlich gesagt auch. Wenn man in seinem Unternehmen nicht das Gefühl hat, dass man sich mit seinen Stärken und Potentialen einbringen darf, dann macht man quasi Dienst nach Vorschrift. Dann geht viel Energie da hinein, dass man unsicher ist, weil man nicht richtig gesehen wird. Dann braucht der Mitarbeiter viel Energie für das Unglücklich sein. Das Passiv sein braucht ja auch Energie, weil dem Mitarbeiter der Sinn, das Engagement, die Vision fehlt in dem, was er tut. Man schleppt sich quasi hin zur Arbeit und braucht viel Energie, um das Bild aufrecht zu erhalten, als wäre man aktiv engagiert.

B: Ich kenne das von mir selbst auch: voller Ideen sein und ständig ringt man mit sich selbst, um nicht aufzufallen, weil man nicht weiß, wie man seine Ideen einbringen kann. Das kostet wirklich Energie, weil man die Ideen hat, sich aber nicht drüber zu reden traut.

Du bist ja Mental- und Meditationstrainerin. Gibt es da Methoden, um das zu fördern? Also um aktiver zu werden?

Kein Kind wird passiv geboren

A: Damals in der Mentaltrainerausbildung habe ich sehr viele Methoden kennengelernt und mich auf die Methoden spezialisiert, die direkt im Unbewussten wirken. Ich habe eine große Range an Methoden zusammengetragen, die auf ganz sanfte und einfache Art und Weise unbewusste Blockaden, Zweifel und Unsicherheiten lösen.

Das führt dazu, dass man sich in seiner Haut wohler fühlt. Man merkt, dass man etwas zu sagen hat und das auch gerne sagt und mitteilt. Und man kann sich auch selbst wieder die Erlaubnis geben, sich auch aktiv einzubringen.

Ich weiß, das klingt seltsam, wenn man sich damit noch nie beschäftigt hat: Du sagtest unlängst, kein Kind wird passiv geboren. Kinder sind aktiv, wollen sich einbringen, haben Ideen, wollen reden, gesehen und gehört werden. Irgendwo am Weg geht das oft verloren und das ist schade, weil das wirkt sich natürlich auf das ganze Leben und im Weiteren auch auf’s Unternehmen aus.

B: Wie wirkt sich das in Unternehmen aus und was trägt die Geschäftsführung dazu bei, dass sich Mitarbeiter trauen, sich einzubringen, oder eben nicht.

A: Es ist oft so, dass wir aus Glaubenssätzen heraus handeln, die uns in unserer Kindheit oder in unserem Vorleben geprägt haben. Das sind oft fiese Glaubenssätze und Prägungen, Sätze, die wir oft gehört haben: „Mach dich nicht wichtig. Sprich erst, wenn du gefragt wirst. Wenn Erwachsene reden, hast du Pause. Ma, du wieder. Spiel dich nicht immer so auf.“ Oft nur lapidare Nebensätze.

Aber es sind Dämpfer, die wir bekommen und verinnerlichen. Dann hören wir auf, uns „aufzuspielen“. Wobei wir uns als Kinder oder als junge Menschen ja gar nicht aufspielen wollen. Sondern wir gewinnen Eindrücke von der Welt, haben Ideen dazu, hätten Vorschlage einzubringen und wenn uns die Erwachsenen mal zuhören würden, wäre da viel drinnen, was Innovationen bringen würde. Es gibt das Lied: „Kinder an die Macht“.

Ich möchte hier nicht Talente und Mitarbeiter mit Kindern vergleichen. Aber es ist doch so, dass in dieser kindlichen Neugierde und in diesem kindlichen Sein ganz viel Potential und Innovationskraft steckt.

Happy Transformation

Wenn man als Unternehmensführung hergeht und sich das abholt und sagt, wir fördern das und wollen, dass diese Ideen und dieses Feedback und all das, was im Individuum steckt auch herauskommen darf und gehört, gesehen wird und verarbeitet wird, dann legt man als Unternehmen riesen Potential frei, das man sonst gar nicht mitkriegt, wenn man es sich nicht aktiv abholt und seine Mitarbeiter dabei unterstützt.

Da kommt die Happy Transformation ins Spiel. Diese Methode erleichtert es den Talenten sozusagen über den eigenen Schatten zu springen. Es hat schließlich immer einen Grund, warum man sich nicht aktiv engagiert und einbringt. Und um da nicht über die eigenen Grenzen gehen zu müssen mit dem Gefühl von Krampf und Zwang setzen wir diese Methoden ein, mit denen man ganz leicht diese Zweifel und Unsicherheiten löst. So dass die Menschen auch diese Freude wieder entdecken, sich einzubringen, gehört zu werden und dass es einen Wert hat, was sie denken.

In unserer Podcast-Folge über die Stärken ging es ja auch schon darum, dass Menschen heutzutage unglaublich gut ausgebildet sind. Es ist irres Wissen vorhanden, das in viele Fällen schlummert, weil die Talente oft gar nicht wissen, wie sie es bringen dürfen, weil sie schon so reguliert sind. Dieses Selbstbewusstsein wieder zu stärken führt dazu, dass ganz viel Sinn und Engagement wieder auftaucht.

Der freie Wille steht über allem

B: Ist die Happy Transformation jedermanns Sache? Ich denke, es gibt ja immer Befürworter von solchen Methoden und immer auch Leute, die sagen, das liegt mir gar nicht. Unterbewusstsein – alles Humbug. Drücken wir die Happy Transformation jedem passiven Talent und Mitarbeiter auf‘s Aug? Sagen wir, du musst das machen, du brauchst Transformation? Oder ist das ein freiwilliger Prozess?

A: Nein, unter Zwang funktioniert das sowieso nicht. Das muss man schon wollen. Viele Menschen spüren ja in sich, da ist noch etwas in mir, das raus will. Etwas, das ich vielleicht ganz tief in mir vergraben habe. Für die ist auch dieses Angebot gedacht – es muss freiwillig sein!

B: Also ein optionales Angebot das man für den Einzelnen individuell gestaltet.

A: Genau. Für das Unternehmen ist es in unserem Konzept vorgesehen. Aber für das Individuum ist es freiwillig. Der freie Wille steht über allem. Gerade bei einem so tiefgehenden Prozess kann man eh keinen zwingen. Wer das nicht will, muss auch nicht. Das muss der Einzelne schon selbst entscheiden dürfen. Das kennen wir eh von uns selbst. Wenn man uns was überstülpen will, was wir nicht wollen, geht es nach hinten los.

Happy Mission

B: Wir haben die Happy Transformation eingebaut, weil das voll deine Kraft ist, weil du da so richtig wirken kannst. Was ist deine persönliche Mission mit der Happy Transformation?

Meine persönliche Mission ist es, Menschen wieder voll in ihre Urkraft und in ihr Strahlen zu bringen und ihnen zu zeigen, was tatsächlich in ihnen steckt. Viele brauchen ja nur eine kleine Erinnerung daran, sozusagen. Das Schöne ist, das deckt sich auch mit der Mission von Happy Talents, da geht es uns darum, dass sich Talente glücklich entfalten können. Die Überorganisation mit der wir arbeiten ist das Unternehmen, aber im Endeffekt geht es um das Talent, die Persönlichkeit und das Individuum.

B: Die Happy Transformation hat sehr viele Vorteile und ist sicher eine Methode, die man nutzen sollte, um diesen 70% hohen passiv engagierten Anteil aufzulockern. Ich bin selbst ein Fan von dieser Methode. Ich war vorher auch skeptisch, aber jetzt bin ich ein richtiger Fan geworden. Also man sollte es auf jeden Fall einmal ausprobieren und es ist sicher ein neues Tool, eine neue Methode, um glückliche Mitarbeiter zu produzieren und zu entfalten.

A: Danke Ben, schön, dass es dir auch so gefällt!

Mache jetzt den Culture Check und lass uns gemeinsam transparent mit deinen Talenten kommunizieren.

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