Qualitative Maßnahmen

Qualitative Maßnahmen

adressieren das Big Picture!
  • Feedback, Feedback, Feedback
  • 5 Schritte zu qualitativen Maßnahmen
  • Kommunikation ist alles!

Immer wieder sprechen wir über die Werte und über die Wichtigkeit von Werten.  Die Werte sind uns auch diesmal wichtig, weil wir aus den Werten auch die qualitativen Maßnahmen, die für ein Unternehmen wichtig sind, ableiten.

Die qualitativen Maßnahmen sind Ben’s Steckenpferd, deshalb hat er in dieser Folge auch ganz besonders das Wort 😉

B: Das Wichtigste um qualitative Maßnahmen zu setzen, ist es, Feedback einzuholen. Viele Unternehmen holen sich 1-2 Mal pro Jahr durch Mitarbeitergespräche die aktuelle Situation der Talente ein. Seien es die Wünsche, Probleme oder wie man ihn fördern kann.

Bei Happy Talents ist uns wichtig, noch regelmäßiger Feedback einzuholen. Talente sollen wirklich im 4-6 Wochen Takt ihre Probleme und Wünsche äußern können. Mir ist klar, dadurch sammeln sich einige Wünsche, Themen und Probleme an. Um daraus geeignete Maßnahmen ableiten zu können, habe ich ein bestimmtes Vorgehensmodell aus zahlreichen Büchern und Studien entwickelt, das es einfacher macht, qualitativ hochwertigere Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

1. Schritt: Problemraum definieren

Der erste Schritt ist, den Problemraum zu definieren. Durch Feedbacks werden Probleme, Wünsche, Themen, die im Unternehmen nicht passen erhoben. Diese werden gesammelt und niedergeschrieben. Dann versucht man sie zu ordnen, zu reihen und zu clustern. Daraus erkennt man schon sehr viele gleiche Interessen. Das können zB unterschiedlichste Feedbacks sein, die bei genauerer Betrachtung alle zum Thema haben, Meetings effizienter zu gestalten.

Ein anderes Beispiel: Ein paar Feedbacks könnten sein, dass sich Talente mehr Blumen wünschen, andere wünschen sich mehr Bilder und die nächsten, dass die Schreibtische anders gestellt werden. Das übergeordnete Thema aber ist, dass das Großraumbüro insgesamt lebendiger gestaltet werden soll.

Deshalb sollte man nicht bei jedem Feedback gleich nach Lösungen fischen, sondern es ist ganz wichtig, das Big Picture, eben das übergeordnete Thema zu finden.

2. Schritt: Werte Fit?

Dann ist es wichtig, zu vergleichen, ob dieses Thema zu den Werten und der Mission des Unternehmens passt.

Wenn dieser Fit vorhanden ist, dann kann man den dritten Schritt gehen und den Möglichkeitsraum definieren.

3. Schritt: Möglichkeitsraum definieren

Was gibt es für Lösungen: wie können wir das Großraumbüro lebendiger machen, wie können wir Meetings effizienter gestalten? Man sucht nach Lösungen für das Hauptthema und nicht für die einzelnen Feedbacks.

Wenn das Thema ist, das Büro umzugestalten, dann kann das durch viele Lösungen passieren, es müssen nicht immer Blumen oder Bilder sein. Dann kann man mit seinem Team brainstormen und schauen, welche Wege und Möglichkeiten gibt es, um die Maßnahmen wirklich, wirklich effizient und qualitativ zu gestalten?

4. Schritt: Priorisieren

Wenn die Möglichkeiten zum Thema abgestimmt sind, dann kann man priorisieren. Dafür verwende ich gerne eine x/y-Achse. Einerseits notiere ich, wie realisierbar ist diese Lösung? Blumen im Großraumbüro zB wären sehr leicht realisierbar. Ich schaue mir aber auch noch an, wieviel Wert schafft die Maßnahme. Blumen im Großraumbüro schaffen für einen wahrscheinlich sehr viel Wert, für den anderen eher weniger. Hier muss man definieren, wieviel Wert schafft das im Allgemeinen für die Mitarbeiter?

Exkurs: Eine äußerst unqualitative Maßnahme

Ich habe mit einem Klienten gesprochen: Ein Kunde von ihm hat ein Swimmingpool gebaut als Maßnahme. Das bedeutet auf meiner x/Y-Achse von der Realisierbarkeit her sehr viel Ressourcen und sehr viel Zeit. Von der Wertigkeit her, hatte er die Erwartung, dass das einen riesengroßen Wert aufbaut. Doch das Gegenteil war der Fall. Kein Mitarbeiter wollte freiwillig schwimmen gehen. Somit war diese Maßnahme sicher nicht qualitativ, da es keinen Wert aufgebaut hat und zusätzlich auch noch viel Zeit und Ressourcen verschlungen hat.

Somit ist es immer wichtig, sich vorher Gedanken zu machen. Oft sind auch kleinere Maßnahmen die besseren oder qualitativeren. Nicht immer, aber doch.

5. Schritt: Roadmaps

Viele Unternehmen kennen Roadmaps bereits. Gerade Unternehmen, die Produkte einsetzen oder eine Plattform betreiben, verwenden oft Roadmaps, um bestimmte Maßnahmen und Features einfach zu kategorisieren: wann werden sie ausgespielt.

Genauso wichtig ist es, diese Roadmaps für die Maßnahmen für die Mitarbeiter zu nutzen. Es ist eine Sache, sich Maßnahmen auszudenken und zu kommunizieren aber noch viel wichtiger ist es, die Maßnahmen auch umzusetzen.

Dass ein Talent ein Feedback abgibt, ist sehr, sehr wichtig. Viele Unternehmen werden auch das Problem haben, dass Talente viel zu wenig Feedback abgeben. Wenn sie dann ein Feedback bekommen, dann ist das Wesentlichste, dass man das Feedback ernst nimmt und die Maßnahmen passend zu diesem Feedback kommuniziert.

Auch ist es wichtig zu kommunizieren, wenn es vielleicht nicht, wie versprochen, in diesem Monat umgesetzt worden ist, sondern erst vielleicht in 2 Monaten umgesetzt wird, zB aufgrund einer strategischen Entscheidung. Etwas anderes hatte Priorität. Das ist in Ordnung! Aber auch das gehört kommuniziert!

Kommunikation ist alles!

Talente sind Menschen und das Wichtigste unter Menschen ist Kommunikation. Das ist sicher der wesentliche Punkt. Und wenn man vor allem am Schluss die Kommunikation der Maßnahmen in den Vordergrund stellt, dann werden mehr Mitarbeiter Feedback abgeben, dann entfalten sich Mitarbeiter besser, liefern neue, innovative Projekte und promoten und verteidigen das Unternehmen, verhalten sich wie eine eigene Familie. Sie sind einfach leidenschaftlicher.

A: Das heißt, jede qualitative Maßnahme ist ein weiterer Schritt, dass ein Unternehmen so werden kann, wie es werden möchte. Es kann durch Kultur und Werte geführt werden. Es kann wachsen. Es kann in eine gemeinsame, positive Zukunft gehen und äußere Einflüsse, welcher Art auch immer, immer wieder in neue Möglichkeiten, in neue Maßnahmen, in neue Wachstumschancen verwandeln.

Es ist auch unser erklärtes Ziel bei Happy Talents, Unternehmen genau dabei zu unterstützen. So wie wir uns auch gegenseitig immer wieder in diese Richtung führen.

Wir freuen uns auf jeden persönlichen Kontakt! Mach den Culture Check auf happytalents.at und dann hören wir uns hoffentlich bald am Telefon!

B: Auf jeden Fall! Denn jede Maßnahme ist eine Möglichkeit. Und eine Maßnahme wäre, den Culture Check zu machen!

(Andrea & Ben lachen)

Mache jetzt den Culture Check und lass uns gemeinsam transparent mit deinen Talenten kommunizieren.

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