Die Vision ist riesig!

Zufriedenheit und Glücksfaktor steigern

Glückliche Talente für mehr Wert in Unternehmen und Gesellschaft
  • Kommunikation
  • Wertschätzung
  • Talente-Entfaltung
  • Wachstum

Andrea: Wir haben unsere ersten Podcast Folgen für Happy Talents im Kasten und wir haben uns, wie es unseren Werten und unserem Anspruch entspricht, einiges an Feedback eingeholt. Dabei sind wir drauf gekommen, dass es wichtig wäre, noch mal zu erklären, worum es uns bei Happy Talents genau geht, wie wir darauf gekommen sind und was wir eigentlich damit erreichen wollen.

Ben, das Konzept stammt ja zum großen Teil von dir. Du hast schon eine lange Arbeits-Geschichte hinter dir und hast festgestellt, dass es nicht damit getan ist, einfach einen Job zu wechseln oder von einer Anstellung in die Selbständigkeit zu wechseln. Sondern dass es wirklich darum geht, sich seiner Werte bewusst zu werden und herauszuarbeiten, was ist die Vision, was ist mir wichtig, wo will ich eigentlich hin und worum geht’s mir. Daraus ist dann Happy Talents entstanden.

Was ist deine Vision mit Happy Talents, worum geht es dir, was ist dein Antrieb?

Ben: Unsere Vision für Happy Talents ist, dass sich jedes Talent glücklich in seinem Unternehmen entfalten kann.Entfaltung geht für uns damit einher, dass ein Talent Feedback geben kann, seine Stärken, Ideen und Wünsche einbringen kann. Je nachdem, wie relevant die Wünsche und Ideen sind, damit auch einen wesentlichen Input bringen kann.

Es ist viel Leid in der Gesellschaft, weil Menschen in ihrem Beruf nicht vollkommen aufgehen, weil sie sich nicht wahrgenommen fühlen, weil sie einfach nicht glücklich sind. Ich habe mich da selbst dazugezählt. Ich bin oft heimgekommen und war schlecht gelaunt und meine Frau und meine Kids, die ja nichts dafür konnten, haben das dann abgekriegt.

Eigentlich war ich wütend auf mich selbst, dass ich mich nicht entfalten konnte und habe mit der Zeit richtigen Kummer entwickelt. Und es geht vielen so, die heimkommen und nicht gut drauf sind. Das ist ein Problem unserer Gesellschaft, das auch dazu führt, dass die Gesellschaft grundsätzlich nicht so glücklich ist. Dass Menschen vielleicht sogar Drogen nehmen, bzw. sich einen anderen Ausweg suchen. Es überschattet halt alles, wenn man im Job unglücklich ist.

Ich glaube, wenn man sich im Berufsleben entfalten kann und dieses Glück und diese Zufriedenheit auch mit heim nimmt, kann man sehr viel erreichen – privat und beruflich. 

Dadurch können sich bessere Unternehmen, und im Weiteren natürlich auch eine bessere Gesellschaft entwickeln. Das ist der Antrieb hinter Happy Talents.

A: Ich war auch einmal in einem Unternehmen, das eigentlich super war, mit netten Kollegen und mir hat es eigentlich gefallen. Aber es war nicht die Art von Arbeit, die meine Stärken getroffen hätte. Und ich habe viel gejammert und geschimpft. Mein Mann war auch schon ganz unglücklich mit meinem vielen Schimpfen auf den Job, was wiederum unsere Beziehung belastet hat. Ich habe meinen Job dann an meine Bedürfnisse angeglichen und dann ist wirklich vieles besser geworden.

Ich glaube, dass das ein großes Thema ist, das viel größere Kreise zieht, als man glaubt.

B: Es geht auch nicht immer gleich um einen Jobwechsel. Es hängt davon ab, ob man wirken kann. Jeder möchte in seinem Unternehmen auch Wirkung entfalten können, Community und Gemeinschaft erreichen.

Es reicht oft schon, ein paar Schrauberl zu drehen, damit man sich einbringen kann. Und diese Einbringen alleine, seine Stärken einbringen zu können, reichen oft schon aus, dass man von unglücklich auf glücklich schaltet weil man diese Stärken gefunden hat und weiß, wie man sie nutzen kann.

A: Ganz wichtig ist, dass Unternehmen sich aufmachen dafür und sagen, OK wir hören zu, was unsere Talente brauchen und holen uns regelmäßig das Feedback um wirklich auch eine Grundlage haben, um zu entscheiden, was zu machen ist, welche Maßnahmen zu setzen sind und wie sie ihre Talente abholen können.

B: Ein glückliches Talent bewirkt sehr viel im Unternehmen. Nicht nur Wachstum und Gewinn, sondern auch allgemein für die Kultur im Unternehmen. Gmail wurde gegründet, weil ein Ideenfreiraum von Google vorhanden war und in diesem Ideenfreiraum ist Gmail entstanden. 

Glückliche Talente liefern innovative, neue Projekte. Das heißt, oft ist gar nicht das Unternehmen allein verantwortlich, neue Projekte an Land zu ziehen. Wenn man seinen Talenten Freiraum gibt, dann liefern sie neue Ideen und neue Projekte. Sie machen auf Probleme aufmerksam, die man als Möglichkeiten nutzen kann.

Glückliche Talente sind wie eine Familie. Sie stehen voller Leidenschaft  hinter ihrem Unternehmen und verteidigen es – und wehe einer sagt etwas gegen das Unternehmen.

Die Zielgruppe sind Mitarbeiter und wenn man die Zielgruppe richtig anpackt, entstehen sehr sehr viele Möglichkeiten. Deswegen ist die Zielgruppe auch sehr interessant. Sie ist nicht zu klein, aber wir versuchen ja nicht die ganze Welt zu retten, jetzt am Anfang (zwinkert), sondern wir versuchen, ein Unternehmen nach dem anderen hinzuführen und aufzuzeigen, dass es Möglichkeiten und Strategien gibt, die man umsetzen kann, um etwas besser zu machen.

A: Und vom Kleinen zum Großen die Zufriedenheit und den Glücksfaktor zu steigern und zu schauen, dass im Unternehmen die Kommunikation besser wird, deswegen haben wir auch in der Ausarbeitung die transparente Kommunikation so groß gemacht. Das Wichtigste ist, dass die Leute miteinander reden. Es ist so wichtig, sowohl nach innen zu kommunizieren, was im Unternehmen los ist, als auch nach außen zu kommunizieren, was es im Unternehmen Neues gibt und die Werte zu transportieren.

B: Die Werte sind ganz wichtig. Und auch Informationen. Welche Strategieentscheidungen wurden getroffen. Welche neuen Mitarbeiter wurden aufgenommen und warum? Kommunikation untereinander, Wertschätzung.

So viele Elemente und Stories, die man aufgreifen kann und die kommuniziert gehören. Das wiederum führt dazu, dass die Talente glücklich sind und über diese Sachen reden mit der Familie.

A: Und da werden dann nicht nur die Talente selbst glücklicher, sondern auch die Angetrauten. Und das ist etwas, das uns beide auch so antreibt, dass wir etwas bewirken und verändern wollen, dass wir Möglichkeiten schaffen, spielerisch und mit Freude zu kommunizieren und es soll nicht mehr Arbeit schaffen, sondern wirklich Mehrwert und Möglichkeiten.

Auch die Bewusstwerdung ist uns wichtig, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden und sich auch der Stärken der anderen bewusster zu werden. 

B: Ich bin auch der Meinung, es gibt diese klare Trennung für eine Work Life Balance nicht. Man verbringt ein Viertel seiner Zeit im Beruf. Man kann die Emotionen nicht klar abschirmen. Wenn man in seinem Beruf happy ist und glücklich heimkommt, dann wirkt man automatisch auf Familie und Freunde und Nachbarn. Man steckt sie mit der Faszination an. Umgekehrt genau so. Ich finde, es gibt diese Balance gar nicht. Arbeit ist ein Teil des Lebens und der sollte glücklich sein.

A: Es gibt den neuen Ausdruck Work Life Blend. Die Mischung macht’s. Es greift ineinander über. Es muss zusammenpassen, ineinander greifen. Es muss glücklich machen.

B: Das ist unsere große Aufgabe für Unternehmen und Mitarbeiter: Ideen, Möglichkeiten, Werte zu transportieren. Die Kommunikation zu verbessern, um die ganz großen Stärken aufzuzeigen, die sich auf das Wachstum auswirken und natürlich auch auf die gesamte Unternehmenskultur. Das ist unsere große Aufgabe mit Happy Talents.

A: Und damit dann die Welt retten (lacht)

B: OK (schmunzelt)

A: Danke für’s Dabei sein!

 

Mache jetzt den Culture Check und lass uns gemeinsam transparent mit deinen Talenten kommunizieren.

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